Über unser Training

 

Wir trainieren bei unserem Training den Kampf mit frühmittelalterlichen Stahlwaffen (Wikingerzeit).

Das besondere bei unserem Training im Vergleich zu vielen anderen deutschen Gruppen ist, dass wir die Schlaghärte sehr reduzieren und uns auf eine saubere, kontrollierte Technik konzentrieren.

Für das Training werden daher nur Handschuhe dringend benötigt (dickere Winterhandschuhe reichen am Anfang aus). Gelenkschoner für Knie und Ellenbogen z.B. aus dem Inlinersortiment und ein Genitalschutz sind zu empfehlen, aber kein Muss. Ein Unterarm- und Schienbeinschutz, sowie Brustschutz bei Frauen sind auch praktisch zu haben, wenn man sich entschieden hat, den Sport etwas länger zu betreiben, es geht aber auch ohne.

Wir trainieren bewusst ohne Helm!

Ein mancher mag sagen, dass das doch recht gefährlich sei und man sich sehr schnell verletzen könne.

Und durchaus stimmt das auch, wenn man nicht darauf trainiert ist, seine Schläge präzise zu setzen. Es ist daher unser absolut oberstes Ziel, Neulingen die notwendige Präzision und Ruhe beizubringen. Dadurch, dass der Kopf ungeschützt ist, besteht sofort die unmittelbare Notwenigkeit, seine Schläge zu kontrollieren. Ein behelmter Gegner würde einige kleinere Headshots weitaus besser tolerieren und man würde etwas lascher mit der Regelung umgehen. Doch das verfehlt dann den gewünschten Trainingsinhalt.

Am Anfang trainiert ein Neuling aus diesem Grund auch stets nur mit einem erfahreneren Kämpfer, der seinen Kopf im Zweifelsfall verteidigen kann. Neulinge kämpfen bei ihren ersten Trainings in der Regel noch nicht gegeneinander. Oder anders gesagt, jeder Neuling wird am Anfang einem Erfahrenen zugeteilt und bekommt ein persönlich abgestimmtes Training, das genau auf Schwächen und Stärken eingeht.

 

Das ganze klingt jetzt recht streng und langwierig. Tatsächlich sorgt diese Handhabung aber für eine sehr steile Lernkurve am Anfang. Neulinge können im Normalfall spätestens beim dritten Training an Gruppenkämpfen teilnehmen.

Streng sind wir außerdem nur bei Sicherheitsangelegenheiten. Ansonsten herrscht beim Training eine ausgesprochen lockere Atmosphäre. Es wird viel gescherzt, viel gelacht und niemand wird zu irgendetwas gezwungen: Die intensität des Aufwärmtrainings bestimmt jeder selber, es gibt keine „Strafliegestütze“ für zu viel Quasseln/Zuspätkommen/… , niemand wird zu irgendwelchen Übungen gezwungen, auf die er gerade keine Lust hat und es gibt ausschließlich konstruktive Kritik. Das Training soll schließlich Spaß machen!

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